-

Bitte klicken Sie auf die Zahl vor dem gewünschten Thema, um dieses direkt zu erreichen oder nutzen Sie die Navigationspfeile in der linken Spalte.
-

Das Modernisierungsobjekt
Das Modernisierungsobjekt Diedenhofer Straße 7/8 wurde um 1887 von Frau Clara Lehmann mit einer umfangreichen Stuckfassade errichtet. Es besteht aus zwei Vorderhäusern mit jeweils einem als Flügel angrenzenden Gartenhaus, die so eine für Prenzlauer Berg ungewöhnlich großzügige Hofsituation begründen.
Das Objekt wird liebevoll umfassend saniert und modernisiert, so dass das Flair der Gründerzeit erhalten bleibt bzw. wieder erweckt wird. Zugleich werden die Annehmlichkeiten des 21.Jahrhunderts behutsam eingebaut und mit dem Charme der Jahrhundertwende in Einklang gebracht. So werden völlig neue Wohnungsgrundrisse geschaffen, Aufzugsanlagen integriert, modernste zentrale Elektronik- und Musiksteuerungen konzipiert sowie Designbäder kreiert.
-

Straßenfassade
Die vormals beeindruckende Stuckfassade wurde in den 30er Jahren abgeklopft und durch einen Kieselkratzputz ersetzt. Dementsprechend bietet die ganzflächig verputzte Straßenfassade gegenwärtig ein eher nüchternes Bild. Im Zuge der umfassenden Sanierungsmaßnahmen wird die ursprüngliche Ausstrahlung neu zum Leben erweckt und die Stuckfassade nach historischem Vorbild wieder hergestellt. Die alten Fenster erhalten eine historische Umrahmung mit Verdachung und werden durch neue Holz-Isolierglasfenster mit historisierender Profilierung ersetzt. Die Eleganz des 19. Jahrhunderts spiegelt sich dabei in den zahlreichen, aufwendigen Verzierungen und der Ornamentik wieder.
Im Vorderhaus sind zwei neue Ladeneinheiten mit Schaufenstern geplant, die sich jeweils über Erdgeschoss und Souterrain erstrecken.
-

Gartenfassade
Auch die Gartenfassade wird nach der Sanierung in einem neuen Licht erstrahlen. Die beiden Gartenhäuser erhalten jeweils vorgesetzte, transparente Aufzüge, die durch Übergänge mit den Treppenhäusern verbunden sind. Die Vorderhauswohnungen werden über eine interne Aufzugsanlage erschlossen.
Gartenfassade
Sämtliche Wohnungen erhalten zum Hof gerichtet mindestens einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse. Die Balkone werden wie historisch üblich nicht als schlichte „Regale“ vor die Fassade gestellt sondern aufwendig im Mauerwerk verankert. Sie erhalten einen Holzboden und zum Design des Balkongeländers passende Vorrichtungen für Blumenkästen.
Für die hinteren Erdgeschosswohnungen wird zudem über an die Terrassen anschließende Treppen jeweils ein direkter Zugang zu den exklusiv nutzbaren Gartenflächen geschaffen.
-
Hof-/Gartenplan
Der bisher großflächig asphaltierte Hof wird völlig neu gestaltet. Dabei erhalten die Hochparterrewohnungen in den Gartenhäusern großzügige Terrassen und im hinteren Bereich optisch abgegrenzte Gartenflächen zur Sondernutzung, die eine gärtnerische Entfaltung ermöglichen und von den Wohnungen direkt zugänglich sind.
Für diejenigen, die mal nicht die Straße zum Park oder Spielplatz überqueren wollen, wird zur Erholung im Freien ein Sitzbereich unter einer Pergola zur gemeinschaftlichen Nutzung errichtet. Für den Nachwuchs entsteht dort ein Sandkasten mit Wasserpumpe.
Hof-/Gartenplan
Für die im Prenzlauer Berg beliebte Fortbewegung mittels Fahrrad werden zwei ebenerdige überdachte Fahrradabstellplätze erstellt, so dass die Fahrräder nicht in den Keller hinunter getragen werden müssen. Das Gründach der Fahrradabstellplätze sorgt sowohl für einen erhöhten Grünflächenfaktor als auch dafür, dass die Fahrräder trocken stehen und der Hof beim Blick aus dem Fenster keinen unaufgeräumten Eindruck hinterlässt.
-

Eingangsbereiche und Gemeinschaftsflächen
Die Eingangssituation zum Gebäude wird grundlegend geändert. Einer der beiden bisher vorhandenen Durchgängen zum Gartenbereich wird einer geschlossen und als sehr repräsentatives Entrée des Vorderhauses umfunktioniert. In diesem führt eine großzügige Treppe zum innen liegenden Fahrstuhl des Vorderhauses, der zugleich ebenerdig über den verbleibenden Durchgang zu den Gartenhäusern erreichbar ist.
Der Durchgang zu den Gartenhäusern erhält eine Holztäfelung in der die Briefkastenanlage aus Messing eingelassen wird, Stuck an der Decke, Fliesen im historischen Stil und eine ansprechende Beleuchtung, so dass auch dieser im Charme der Jahrhundertwende erstrahlen wird.
Eingangsbereiche und Gemeinschaftsflächen
Für ungeliebte Werbung erhält die Briefkastenanlage einen integrierten stilgerechten Papiermüllbehälter. Die Eingänge können über eine Videogegensprechanlage aus den Wohnungen kontrolliert werden. Für die im Prenzlauer Berg zahlreichen Kinderwagen werden im Gebäude Abstellplätze geschaffen. Für den Hausmüll sind zwei Müllräume vorgesehen, die mit einer Abluftanlage versehen sind. Dies hat gegenüber Müllplätzen auf dem Hof den Vorteil, dass insbesondere in den Sommermonaten, in denen diese der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, keine verstärkte Geruchsbelästigung eintritt.
Alle Wohnungen erhalten einen Raum im Keller, der zu Verbesserung der Stehhöhe tiefer gelegt wird. -

Vorderhauswohnungen
Die 4 bis 7-Zimmerwohnungen im Vorderhaus, mit direktem Blick auf den davor liegenden Park werden über Wohnflächen zwischen ca. 114 m² bis 204 m² verfügen. Durch die Flügeltüren in den zum Park ausgerichteten repräsentativen drei Zimmern ergibt sich eine Sichtachse, die einen besonders großzügigen Flair verbreitet.
Die Wohnungen haben hofseitig einen Balkon bzw. eine Loggia.
Sie verfügen über Gästetoiletten mit teilweise extra Duschen. Die Bäder sind von den Hauptschlafzimmern direkt betretbar und verfügen neben Badewannen auch über separate ebenerdige Duschen mit Echtglas Duschabtrennungen. Die größeren Wohnungen sind dabei mit freistehenden Badewannen ausgestattet und haben einen Essbereich, der mit einer Schiebetür von der Küchenzeile getrennt werden kann.
-

Gartenhauswohnungen
In den Gartenhäusern entstehen Maisonette-Wohnungen mit 3 Zimmern und Wohnflächen zwischen ca. 90 bis 110 m². Die Maisonette-Wohnungen haben eine Wohnebene mit Küche und Gästetoilette sowie eine private Ebene mit zwei Schlafzimmern, Badezimmer, kleinem Hauswirtschaftsraum und Kammer.
Die Küchen sind mit Schiebetüren von den Wohnräumen abtrennbar. Jede Ebene verfügt über einen Balkon. Die Hauptschlafzimmer verfügen über Ankleiden. Die Bäder sind so konzipiert, dass die Waschmaschine vom Waschtisch verdeckt wird. Die Echtglas Duschabtrennungen sind als Schiebeelemente so konzipiert, dass sie entweder die ebenerdige Dusche oder die separierte Toilette abschirmen. Beide verfügen über eine Entlüftung.
Gartenhauswohnungen
Die Hochparterrewohnungen haben zur besseren Nutzungen der großen Terrassen die Wohnebene unten und die private Schlafebene im 1.OG. Im vorderen Bereich des Hofes erhalten diese erhöhte, bepflanzbare Terrassen mit Nutzflächen von ca. 17,00 bzw. 22,00 m². Durch die Erhöhung und das blickdichte Geländer sind diese von passierenden Nachbarn nicht direkt einsehbar.
Die Hochparterrewohnungen im hinteren Hofbereich verfügen neben einer Terrasse über einen Gartenanteil zur alleinigen Nutzung, was in dieser Innenstadtlage einen absoluten Seltenheitswert besitzt. Die Gartenflächen verfügen über ca. 40 m² und sind von den Terrassen direkt zugänglich.
-

Dachgeschosswohnungen
Das Dachgeschoss wird neu ausgebaut. Im Vorderhaus entstehen zwei große Dachgeschosswohnungen, die durch ihren offenen, großzügigen Charakter beeindrucken. Die Wohn-/Essbereiche von ca. 57 bzw. 70 m² werden durch durchgehende Glasfronten von den straßenseitigen Dachterrassen mit ca. 18 m² Nutzfläche getrennt. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick über den Platz am Wasserturm sowie seitlich auf den Fernsehturm.
Durch den Einsatz von Klapptüren mit mehreren Flügeln, wie sie aus der Gastronomie bekannt sind, wird es in den Wohnungen möglich sein praktisch die gesamte Fensterfront zur Terrasse zu öffnen, wodurch bei Bedarf der riesige Wohnbereich zu einer einzigen überdachten Terrasse umfunktioniert werden kann.
Dachgeschosswohnungen
Am Hauptschlafzimmer befindet sich eine weitere Terrasse und ein großzügiges Bad en suite mit freistehender Badewanne. Um Heizkörper soweit möglich zu vermeiden, kommen Heizkonvektoren zum Einsatz.
Das gleiche Konzept wird bei den beiden Dachgeschosswohnungen in den Gartenhäusern umgesetzt. Diese sind als Maisonettewohnungen ausgestaltet und verfügen neben der offenen Wohnebene mit Klapptüren zur Terrasse über eine darunter liegende private Ebene mit zwei Schlafzimmern und Badezimmer.
-

Ladeneinheiten
Im Erdgeschoss des Vorderhauses entstehen zwei großzügige Ladeneinheiten über jeweils zwei Ebenen. Das zwischen diesen beiden Ebenen liegende Straßenniveau wird über innen liegende Treppen erschlossen, wobei die Hochparterreebene als Galerie ausgestaltet wird. So wird durch den dadurch entstehenden Luftraum sowie den bis zur Straße reichenden Schaufenstern eine üppige Belichtungssituation im Souterrain geschaffen.
Auf Stützen und Pfeilern wurde bei der Gestaltung soweit möglich zugunsten der Flexibilität der Räumlichkeiten verzichtet. Im Souterrain befinden sich neben der Verkaufsfläche die Sanitäreinrichtungen und ggf. ein Büroraum.

